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Wie sieht die ehrenamtliche Ausbildung aus?

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Nach der Zeit der Jugendfeuerwehr bzw. bei Eintritt im Erwachsenenalter schließt sich die einmal jährlich abgehaltene Grundausbildung Truppmannausbildung Phase 1 an. Diese dauert sechs Wochen und beinhaltet grundlegende Kenntnisse in Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung (Unfallrettung, Trennen&Schweißen, Ziehen&Heben, etc.). Die Grundausbildung wird an zwei Abenden pro Woche sowie samstags vormittags auf der Feuerwache durchgeführt.
Nach bestandener Prüfung darf der Absolvent sich Feuerwehrfrau/-mann nennen und im darauffolgenden Jahr schließen sich Erste-Hilfe-Lehrgang, Lehrgang Absturzsicherung (Sichern in Höhen und Tiefen) und der Sprechfunker-Lehrgang an. Diese Lehrgänge werden für gewöhnlich aufgrund der großen Teilnehmerzahl auf Stadtebene abgehalten. Zusätzlich zu diesen Lehrgängen ist die Fortbildung innerhalb der Löschgruppe vorgesehen. Durch absolvieren dieser Lehrgänge wird automatisch die Truppmannausbildung Phase 2 abgeschlossen.

Nach ca. zwei Jahren schließt sich die Truppmannausbildung Phase 3 an. Durch eine erfolgreicher Teilnahme ergibt sich das Recht zur Beförderung zum Oberfeuerwehrfrau/-mann (OFF/OFM). Ab diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, Lehrgänge und später auch Seminare auf Kreisebene an der Kreisfeuerwehrschule in Bedburg-Rath zu besuchen.
Als weiterer Laufbahnlehrgang sollte sich dabei irgendwann der Truppführer-Lehrgang anschließen (TF). Absolventen dieses Lahrgangs dürfen sich nach dem Abwarten der Beförderungszeit Unterbrandmeister (UBM) nennen, Mitglieder ohne TF-Lehrgang können nach 5 Jahren hingegen zum Hauptfeuerwehrmann (HFM) befördert werden.

Desweiteren werden auf Kreisebene folgende Lehrgänge angeboten, die sich am Bedarf der alltäglichen Gefahrenabwehr orientieren:

  • Truppführer (TF)
  • Maschinist für Löschfahrzeuge (Masch.)
  • Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge (Drehleiter, etc.) (DL-Masch.)
  • Atemschutzgeräteträger (AGT)
  • Sprechfunker
  • ABC-Einsatz (ABC-1)
  • Technische Hilfeleistung(TH)
  • Technische Hilfeleistung bei GSG-Unfällen (TH GSG)
  • Absturzsicherung (AbstuSi)
  • Brandschutzerziehung (BSE)
  • Brandursachenermittlung

Zusätzlich wurden in den letzten Jahren folgende Seminare angeboten, die in erster Linie den Lehrgangsstoff aktualisieren sollen:

  • GSG
  • Drehleiter
  • AGT
  • Funk
  • Leitender Notarzt
  • Tierrettung
  • TH

Weiterhin gab es Fortbildungen zum Thema Jugendfeuerwehr.

Da die meisten Feuerwehrfahrzeuge Großfahrzeuge auf LKW-Fahrgestellen sind, sorgt die Feuerwehr auch dafür, dass genügend Mitglieder mit gültiger Fahrerlaubnis Klasse C/CE ausgebildet sind.

Nach den Mannschafts-Lehrgängen kann sich für geeignete Mitglieder die Ausbildung zum Gruppen-, Zug- und Verbandsführer oder sogar zum Leiter einer freiwilligen Feuerwehr anschließen.