Mit geschlossenen Türen und Fenster kann die Ausbreitung des Brandrauches verhindert werden und damit aktiv Leben gerettet werden. Außerdem bekommt das Feuer so weniger Sauerstoff, welcher elementar für den Verbrennungsvorgang ist.
Versuchen Sie nicht durch einen verqualmten Treppenraum nach unten auf die Straße zu gelangen - es besteht die Gefahr der Rauchvergiftung. Bleiben sie lieber an einem Fenster außerhalb des aktuen Gefahrenbereichs stehen und machen Sie auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr wird Ihnen Zeitnah helfen.
Es sei denn, Sie werden aufgefordert diese zu verlassen. Halten Sie Türen geschlossen! Im Notfall können Sie die Türen noch zusätzlich mit feuchten Tüchern o.ä. abdichten. Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen sollten so können Sie dies auch von außen tun. Halten Sie ihren Wohnungsschlüssel bereit oder lassen Sie Ihn von Außen stecken.
Es sei denn, die Feuerwehr hat ein Sprungpolster aufgebaut und fordert Sie auf, ins Sprungpolster zu springen. Springen Sie auch nie einem herannahendem Rettungskorb einer Drehleiter entgegen. Sie bringen damit nicht nur sich und den Kollegen der Feuerwehr in Gefahr sondern gefährden damit auch die Funktionsfähigkeit der Drehleiter und damit eventuell die Rettung Ihrer und anderer Personen.
Befinden Sie sich in einem verqualmten Raum sollten Sie sich tief auf den Boden hinunterlegen. Dort ist die Atemgiftkonzentration im Normalfall am geringsten und Sie finden atembare Luft und erträgliche Temperaturen vor. Tasten Sie sich zur besseren Orientierung an der Wand entlang. So finden Sie leichter eine rettende Tür.
Aufzüge können zu Todesfallen werden. Sie können steckenbleiben oder in verqualmten Bereichen anhalten. Das hat zur Folge, dass die Türen nicht mehr schließen, da durch den Rauch die Lichtschranken blockiert sind.